Die Trauung ist der Moment des Tages auf den ihr so lange gewartet habt. Vielleicht habt ihr diesen Moment schon einige Male im Kopf durchgespielt und könnt es kaum noch erwarten. Es ist emotional, aufregend und so wunderbar spannend. Es gibt natürlich so viele unterschiedliche Arten und Weisen sich trauen zu lassen, deshalb kann es sein, dass nicht alle Tipps gleichermaßen zutreffen können. Ich hoffe trotzdem, dass sie dir bei der Planung eurer Hochzeit helfen und du ein paar tolle Infos mitnehmen kannst.

Ein- und Auszug ins Standesamt, in die Kirche oder freien Trauung

Vielleicht möchtest du mit deinem Vater, deiner Mutter oder mit deinem Bräutigam zusammen ins Standesamt oder die Kirche einziehen. Je nach Location ist es etwas unterschiedlich aber generell gilt: Abstand halten! Geht ihr unmittelbar hinter dem Blumenmädchen oder de Priester, so kann euch von vorne niemand sehen. So ist es nicht nur für den Hochzeitsfotografen unmöglich einen Blick auf die Braut zu erhaschen, sondern auch für die Gästen und natürlich den Bräutigam, falls dieser vorne steht und gespannt auf seine Braut wartet. Es ist ganz gut dem Priester dies vorher mitzuteilen. Möchtest du erst hinein kommen, wenn alle Gäste in der Location sind, ist es von Vorteil wenn ihr jemanden im Voraus damit beauftragt habt, dafür zu sorgen. Erfahrungsgemäß stehen einige Gäste so lange draußen bis sie dich sehen können. Es ist also gut wenn ihr jemanden habt, der alle Gäste höflich aber bestimmt hinein bittet und dafür sorgt, dass jeder einen Platz bekommt. Auch ist es super, wenn er dafür sorgt, dass die vorderen Reihen besetzt sind. Gerade in einer etwas größeren Kirche, wenn ihr diese nicht komplett mit eurer Hochzeitsgesellschaft füllen könnt. Es sieht einfach blöde aus, wenn die ersten Reihen so halbvoll sind, dafür aber die Leute ganz hinten herumstehen.

Der Ringtausch

Der Ringtausch ist einer der wichtigsten und schönsten Momente des Tages. Mir wird jedes Mal ein bisschen heiß, wenn es losgeht und ich erzähle dir warum. Gerade in der Kirche kann es sein, dass alle auf einmal ganz dicht zusammenrutschen. Der Priester mit seinem großen Buch, Messdiener, Trauzeugen und vielleicht noch Blumenkinder stehen nun direkt vor und neben euch. Da wird es ganz schön eng. Nicht nur ich muss schnell schauen wo ich eine Lücke finde, sondern auch eure Gäste können von diesem wichtigen Augenblick nicht mehr viel sehen. Versucht euch etwas Platz zu schaffen und den Ringtausch nicht zu versteckt durchzuführen. Stellt euch am besten Nasenspitze zu Nasenspitze mit ein bisschen Platz zwischen euch. Jetzt haben eure Gäste und ich einen guten Blick auf das Geschehen und können diesen tollen Moment mit euch genießen.

Informiert die Person der euch Traut

Dies ist ein ganz wichtiger Tipp, den ich dir wirklich sehr ans Herz legen möchte. Informiert die Person, die euch traut darüber, dass ein professioneller Fotograf eure Hochzeit begleiten wird. Eigentlich möchte doch jeder gerne wissen, wenn er fotografiert wird. Die meisten Standesbeamten und Trauredner sind da wirklich sehr, sehr toll und unkompliziert.

Habt Spaß

Vergesst nicht zu Lachen und Spaß zu haben. Auch wenn es dem einen oder anderen vor Aufregung erst einmal nicht leicht fallen sollte. Lachen entspannt.

Dekoration

Manchmal möchten Paare das Standesamt, beziehungsweise den Tisch noch etwas schmücken. Das ist eine tolle Idee und bringt den Stil eurer Hochzeitsfeier schon mit ins Standesamt. Achtet aber darauf, dass Blumengestecke, Kerzen oder Ähnliches nicht zu hoch sind.

Bonustipp: Einen kleinen aber auch wichtigen Tipp hätte ich fast vergessen. Versucht daran zu denken gerade zu sitzen. Bei der Zeremonie wird viel gesessen und es ist ganz normal, dass man nach einiger Zeit etwas in sich zusammensackt. Leider sieht dies dann auf Fotos auch genauso aus. Bei den Männern steht der Anzugkragen ab wenn sie das Sakko nicht aufgemacht haben und auch Brautkleiderausschnitte können unvorteilhaft abstehen. Die Schultern hängen herunter und man sieht einfach ein bisschen schluffig aus. Also versucht ein bisschen daran zu denken.

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