Die Vorbereitung - Inspiration und moodboard

Vor einem Paarshooting ist es immer gut, sich schon einmal klar darüber zu werden, welche Art von Bildern ihr eigentlich machen möchtet. Einerseits dient die Website oder Instagramseite eines Fotografen schon als kleine Vorschau, denn dort könnt ihr natürlich den Stil des Fotografen sehen und schon vorab entscheiden, ob dieser zu euch passt und euch gefällt.

Ein paar Wochen vor einem Shooting bespreche ich mit meinen Paaren ihre Vorstellungen und Wünsche und gebe ihnen ein paar Inspirationsquellen an die Hand, wo sie einfach erst einmal ein bisschen stöbern können. Dafür ist Pinterest sehr gut geeignet. Ich selbst habe dort auf verschiedenen Pinnwänden jede Menge Bilder zu verschiedenen Themen zusammengetragen.

Am Schönsten finde ich es, wenn mein Paar selbst dort eine Pinnwand erstellt oder wir zusammen eine Pinnwand gestalten. So wissen alle Beteiligten genau, was der andere schön findet und in welche Richtung das Paarshooting gehen soll.

Was ziehen wir an und was müssen wir zum Paarshooting mitbringen?

Es klingt ein bisschen ausgenudelt, ist aber wirklich so einfach. Ihr müsst euch wohlfühlen! Bringt keine Klamotten mit, in denen ihr euch „verkleidet“ vorkommt. Die Bilder sollen euch so zeigen, wie ihr seid. Zwar könnt ihr beispielsweise darauf achten, dass sich die Farben des Partners auch in eurem Outfit wiederfinden, aber es ist kein Muss. Ihr solltet lediglich darauf achten, dass sich keine Farben „beißen“. Mehr Tipps findet ihr dazu auch in meinem Outfitsguide

Kleiner Tipp für die Frauen: Es kann nicht schaden, ein bisschen Schminkkram dabeizuhaben. Taschentücher und Haargummis kann man nie genug haben und bei den sommerlichen Temperaturen ist auch Puder nie verkehrt, um Glanzstellen im Gesicht etwas matter zu machen.

Der beste Ort für euer Shooting

Ich mag es, wenn der Ort für das Shooting etwas ab vom Trubel ist. Eine entspannte und ruhige Atmosphäre finde ich bei einem Paarshooting ganz ganz wichtig. Kaum jemand kann ganz entspannt rumblödeln und sich lieb haben, wenn ständig Spaziergänger und Fahrradfahrer freundlich grüßen, scherzen und zugucken.

Die beste Zeit für euer Shooting

Ich persönlich fotografiere im Sommer immer gerne gegen Abend. Die pralle Mittagssonne ist eher weniger zu empfehlen. Wenn die Sonne hoch steht habt ihr kaum die Möglichkeit Schatten zu finden. Fast immer hat man dann das Problem, dass entweder ihr nicht gescheit gucken könnt, weil ihr die Sonne im Gesicht habt, oder der Hintergrund schnell „ausbrennen“ kann, wenn ihr die Sonne im Rücken habt. Die schon tiefstehende Sonne zauberte tolles, weiches Licht. Gerade an Wald- und Heckenrändern findet ihr um diese Uhrzeit immer etwas Schatten. Außerdem hat man Abends natürlich noch die Chance auf einen wunderschönen Sonnenuntergang!

Wenn ich Sonnenuntergangsbilder fotografieren möchte, beginne ich mit dem Paarshooting gerne ein bis zwei Stunden vorher. So haben wir genug Zeit, um uns einzuspielen, zu quatschen, die verschiedenen Posen zu optimieren und uns die schönsten Ecken auszusuchen. Denn wenn der Sonnenuntergang „losgeht“ bleiben uns kaum mehr als 30 Minuten. Die Sonne geht immer viel, viel zu schnell unter und nimmt das zauberhafte Licht mit. Umso besser, wenn wir uns schon eingespielt haben und ihr schon gar nicht mehr merkt, das da jemand mit einer Kamera vor oder hinter euch herumhüpft.

Bringt etwas Persönlichkeit mit

Wenn ihr etwas habt, das euch beide sehr verbindet, was euch ausmacht oder was euch antreibt, könnt ihr es sehr gerne zu eurem Shooting mitbringen z.B. eine Gitarre. Das bringt sehr viel Persönliches in die Bilder und erzählt auch ein bisschen eure Geschichte.

Spaß haben und Blödsinn machen

Der letzte und wichstigste Tipp beim Shooting - Habt Spaß und macht auch mal Blödsinn! Es ist euer Shooting und ihr dürft so sein, wie ihr eben seid! Und manchmal bekommt man durch Blödsinn einen ganz neuen Blickwinkel!

Ihr seid auf der Suche nach Inspirationen für Posen für euer Paarshooting? Ich habe für euch einen Posing Guide erstellt:

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